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Das Glück des Gelingens Drucken E-Mail
Sonntag, den 01. Januar 2012 um 21:17 Uhr

Regenbogen.jpgGlück im neuen Jahr  2012…, das ist sicherlich ein vielfach ausgesprochener Wunsch in diesen ersten Tagen des Neuen Jahres. Aber woher bekommen die Menschen ihr "Glück"? Eine Quelle von Glück nennt die Einleitung zu dieser Projekt-Homepage: Das Bewusstsein unserer Stärken gibt uns oft "das Gefühl von Kraft, von innerer Zufriedenheit, ja von Glück". So lag es nahe, das "Glück des Gelingens" zum Thema eines  Märchens für unsere Schüler/innen zu machen ...

 

Hintergrund: Quellen des Glücks

"Glück", so heißt es im "Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache“ (DWDS) ist ein "freudig-bewegter Zustand, in dem man sich befindet, wenn man die ersehnten ideellen oder materiellen Güter erlangt hat".

Das DWDS-Wörterbuch bringt die Herkunft des Begriffs "Glück" mit "gelingen" = "glücken"  in Verbindung.  Es ist bislang noch ungeklärt, würde aber nicht verwundern, wenn die Begriffe "Glück" und "Gelingen" die gleiche Herkunft haben. Aufschlussreich im DWDS ist auch die Feststellung, dass im 14. Jh. "Glück"  die Bedeutung von "Beruf, Lebensunterhalt"  annimmt.

Genaueres über die "Quellen von Glück und Wohlbefinden"  fand die Bertelsmann-Stiftung in einer Erwachsenenbefragung 2008 heraus.

Die wichtigsten Quellen von Glück und Wohlbefinden ("trifft sehr zu") sind demnach:

  1. Freunde um mich herum (64%) 
  2. In einer Partnerschaft leben (63%)
  3. Selbst gesteckte Ziele erreichen (59%)
  4. Gutes tun, um anderen zu helfen (56%) 
  5. Arbeits-/Ausbildungsplatz (52%)

(mit deutlichem Abstand folgen u.a.:  Kinder, Haus oder Wohnung, Urlaub…)
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass das aktive Einbringen seiner Stärken zum Glück beitragen kann. Das Sprichwort "Jeder ist seines Glückes Schmied" meint wohl genau diese Eigeninitiative.

Das Glück des Gelingens

Jeder von uns kennt es ja, das Glücksgefühl, wenn uns etwas gelungen ist. Unsere Kinder lernen in ihren jeweiligen "Lebenswelten" seit ihrer Geburt bereits extrem viel, oft aber fehlt es ihnen an dem Bewusstsein, dass sie eine Vielzahl von Stärken, Potenzialen besitzen und es fehlt an der Erprobung und Anwendung dieser Stärken. Gerade Kinder, die wegen fehlender (schulischer) Stärken oft Misserfolgserlebnisse haben, brauchen ein Stärkenbewusstsein zum Aufbau einer starken Persönlichkeit, die ihnen hilft, ihr Leben zu meistern.

So entstand im September 2011 an unserer Möhnesee-Schule dieses Märchen, das zur Entdeckung und zum Bewusstwerden der eigenen "starken Seiten" beitragen soll und zum eigenverantwortlichen positiven Umgang mit diesen Stärken.

Es soll jede Leserin und jeden Leser dazu anregen, über die eigenen Stärken nachzudenken und sie aktiv einzusetzen für die eigene persönliche Weiterentwicklung, das eigene Glück und das Glück anderer. Das Märchen eignet sich auch gut als Einstieg in das Projekt "Starke Seiten". Eine Illustrierung des Märchens folgt noch (Hinweis dann auf der Startseite).

Zum Inhalt: Das Märchen beschreibt die enttäuschenden Erlebnisse eines Jungen, dem nichts gelingt, der ohne Selbstvertrauen ist und dem die Leute zu Unrecht hässliche Dinge nachsagen. Eine gute Fee bestärkt ihn darin, nach dem wahren Glück zu suchen, das er in den Farben des Regenbogens erkennen soll. Er macht sich auf die Suche, zunächst erfolglos, entdeckt aber dann unerwartet für sich doch noch die Bedeutung des Traums und findet schließlich den wahren Schatz, den Schlüssel zu seinem eigenen und anderer Menschen Glück.

Hier gelangen Sie zu dem Märchen im Downloadbereich. Sie können es gern als Lehrer/innen, Eltern oder Erzieher/innen für Ihre Kinder nutzen.  (nur nicht-kommerzielle Nutzung): 

Das Glück des Gelingens

In diesem Sinne  wünsche ich Ihnen/Euch ganz viel "Glück des Gelingens" und noch viele weitere Glücksquellen für das kommende Jahr 2012

Meinolf Padberg