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Bundespräsident Horst Köhler hat die Möhnesee-Schule in Möhnesee-Körbecke (Nordrhein-Westfalen) als beste Hauptschule Deutschlands ausgezeichnet.
Bei der Vergabe des Preises in Berlin am 10.05.2007 lobte der Bundespräsident den beispielhaften Einsatz der Hauptschulen: "Engagierte Pädagogen, die keinen Schüler verloren geben, die darauf brennen, den ihnen anvertrauten jungen Menschen etwas beizubringen und die dabei auch unter schwierigen Voraussetzungen Großartiges leisten, sind für mich Helden des Alltags". (Komplette Rede des Bundespräsidenten)

1. Bundessieger Hauptschulpreis 2007 : Möhnesee-Schule
v.l.n.r.: Eva Luise Köhler (Gattin des Bundespräsidenten), Eric Gerber (Schulsprecher Möhnesee-Schule), Carsten Dobberke (Schüler Möhnesee-Schule), Bundespräsident Horst Köhler, Schulleiterin Birgit Berendes (Möhnesee-Schule), Berufsorientierungs-Koordinator Meinolf Padberg (Möhnesee-Schule), Schulministerin Barbara Sommer (NRW), Jaqueline Quast (Schülerin Möhnesee-Schule), Preisverleihung im Schloss Bellevue am 10.05.2007, Berlin
Laudatio
von Frau Dr. Donate Kluxen-Pyta, Vorsitzende der Bundesjury des Wettbewerbs, Vertreterin der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Vorsitzende der Initiative Hauptschule e.V. am 10.05.2007 im Schloss Bellevue bei der Bundesverleihung zum "Hauptschulpreis 2007"

"Wer sind denn nun unsere Bundessieger 2007? ...
Der 1. Bundessieger beim Hauptschulpreis 2007 - kurz gesagt - die beste Hauptschule Deutschlands ist die Hauptschule Möhnesee in Nordrhein-Westfalen!
Die Möhnesee-Schule im Kreis Soest hat für ihre rund 250 Schülerinnen und Schüler ein besonders stimmiges, sehr durchdachtes und überzeugendes Konzept ihrer pädagogischen Arbeit entwickelt. Alles ist systematisch und methodisch, alles passt ineinander und zueinander, alles ist getragen von einer Atmosphäre der Akzeptanz, der Motivation und der individuellen Förderung der Kinder und Jugendlichen. Nach einer Analyse der wirtschaftlichen Struktur ihrer Region hat die Schule ein umfassendes Konzept zur Berufsorientierung neu konzipiert und etabliert.
Schon in Klasse 5 fangen die neuen Hauptschüler damit an, eine persönliche Mappe mit positiven Leistungen, Eigenschaften, Aktivitäten zu füllen, die "Starken Seiten", die auch eben zu sehen waren. Dieser Ansatz bei den eigenen Stärken gibt den Hauptschülern Selbstvertrauen.
Immer weiter kristallisiert sich in Stufen die berufliche Ausrichtung der Jugendlichen aus dieser ersten Potentialanalyse heraus und ist von einem "Sieben-Säulen-Modell" der Berufsvorbereitung vorbildlich systematisiert.
Großen Wert legt die Schule gerade auf die Praktika, auf die Schlüsselkompetenzen, auf Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Höflichkeit. Die Übergangsquote ist denn auch außergewöhnlich hoch.
Die Möhnesee-Schule hat aber auch bei Leistungsvergleichen überdurchschnittlich abgeschnitten und ist in der Evaluation vor kurzem in weiten Teilen als vorbildlich, ja als Leuchtturm bewertet worden.
Heute kommt als Auszeichnung der Hauptschulpreis 2007 hinzu."
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